05.05.2026
Apple hat laut Bloomberg ($) „erste sondierende Gespräche“ mit Intel und Samsung geführt, um die Hauptprozessoren für seine Geräte in den Vereinigten Staaten fertigen zu lassen.
Berichten zufolge führte Apple frühe Gespräche mit Intel über die Nutzung seiner Chipfertigungsdienste, während Apple-Manager zudem ein im Bau befindliches Samsung-Werk in Texas besucht haben, das ebenfalls fortschrittliche Chips produzieren soll.
Den Quellen des Berichts zufolge, die anonym bleiben wollten, befinden sich die Gespräche noch in einem sehr frühen Stadium, und bislang wurden keine Aufträge erteilt. Außerdem hat Apple offenbar Bedenken, Technologien zu nutzen, die nicht von seinem langjährigen Chip-Partner Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) stammen, weshalb die Gespräche auch ergebnislos bleiben könnten.
Apple soll nach zusätzlichen Zulieferern neben TSMC suchen, um Engpässe zu vermeiden, die derzeit größtenteils durch den Ausbau von KI-Rechenzentren verursacht werden.
Die hohe Nachfrage nach Mac mini und Mac Studio Modellen – die besonders gefragt sind, weil sie sich gut für lokale KI-Modelle eignen – soll ebenfalls eine Rolle spielen. In einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen in der vergangenen Woche bestätigte Apple-CEO Tim Cook, dass die Versorgung mit Mac mini und Mac Studio eingeschränkt ist, und erklärte, es könne „mehrere Monate“ dauern, bis Angebot und Nachfrage wieder im Gleichgewicht sind.
Weder Intel noch Samsung können derzeit zuverlässig die Produktionskapazitäten und Skalierung bieten, die TSMC ermöglicht, weshalb unklar ist, ob aus den Gesprächen überhaupt etwas hervorgehen wird. Apple hat bereits mit TSMC zusammengearbeitet, um dessen Werk in Phoenix auszubauen, das inzwischen eine begrenzte Anzahl an Chips für Apple produziert und im Jahr 2026 voraussichtlich 100 Millionen Chips für das Unternehmen herstellen soll.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf macrumors.com und wurde von Phonecare übersetzt. Die Rechte verbleiben bei MacRumors.