„Glücklich, wenn es unsere Kunden sind.“ – Interview mit Daniel Nagel, Geschäftsführer der Phonecare GmbH

Schon 2007 gründete Daniel Nagel Phonecare. Damals gab es genau ein Smartphone auf dem Markt. Heute bringen zahlreiche Hersteller zwei bis drei Modelle pro Jahr heraus. Was sich in den letzten Jahren alles auf dem Handyreparaturmarkt geändert hat. Ein Interview mit dem Geschäftsführer von Phonecare.

Wie sind Sie darauf gekommen, schon 2007 Handyreparaturen anzubieten?
Das war eher ein Zufall. Auf einer Party hatte jemand ein kaputtes Handy und, weil ich technisch versiert bin, habe ich es dann mit Unterstützung von Anleitungen aus dem Internet, repariert. Das positive Feedback darauf, hat mich dazu bewogen, Phonecare zu gründen.

Was hat sich in der Branche, im Vergleich zu damals, verändert?
Mittlerweile gibt es sehr viel mehr Hersteller und Modelle. Sie müssen sich vorstellen: Damals gab es nur Apple und das iPhone, dann kam 2008 Samsung mit dem Galaxy und dann weitere. Heute sind es mehr als sieben Hersteller mit je ca. 2-3 neuen Modellen pro Jahr. Da gilt es, mit der Reparaturkompetenz mitzuhalten, was wir nur durch regelmäßige Schulungen erreichen.

Außerdem ist der Wettbewerb an Handyreparaturdienstleistern enorm gewachsen und es findet ein knallharter Wettbewerb statt. Wenn wir früher nur ca. fünf Anbieter bundesweit hatten, findet sich heute an jeder Ecke eine Reparaturwerkstatt. Phonecare zeichnet sich dadurch aus, dass wir tatsächlich jede Reparatur von jedem, auch älterem Modell, übernehmen.

Was sind die Herausforderungen, die sich an Handyreparaturdienstleistungen stellen?
Wir müssen einiges tun, um am Markt bestehen zu können, vor allem bei der großen Konkurrenz, die täglich hinzukommt. Dabei finden wir, dass nicht nur der Preis entscheidet, sondern vor allem die Qualität und der Service wichtig ist. Um diese Qualität gewährleisten zu können, gilt es, gutes Personal zu finden.

Neben der erstklassigen Reparatur steht bei Phonecare aber auch die faire und offene Kommunikation im Vordergrund. Wenn sich zum Beispiel nur ein Stecker gelöst hat, dann wird bei uns nicht noch ein umfangreicher Wartungsservice abgerechnet. Wir wollen ja, dass unsere Kunden wiederkommen und uns weiterempfehlen. Der Kunde soll glücklich aus dem Shop gehen.

Wie viel bedeutet Ihnen, dass Phonecare der diesjährige Branchengewinner bei den Service-Champions ist?
Enorm viel. Das ist eine Bestätigung unserer jahrelangen hochwertigen Arbeit. Es freut mich sehr, dass wir bei den zahlreichen Dienstleistern, die es auf dem Markt gibt, unsere Kunden so überzeugen konnten. Vor allem ist es mir aber wichtig, dieses Feedback auch an unsere Geschäftspartner weiterzugeben. Das ist eine Auszeichnung, die nur durch das hervorragende Wirken aller Standorte zustande gekommen ist.

Für welche Zielgruppen eignet sich eine Handyreparatur?
Neben den privaten Kunden, natürlich auch für Geschäftskunden, da wir sowohl einen Express- als auch einen Abhol- und Bring-Service haben. Im regelmäßigen Geschäftskontakt arbeiten wir auf Rechnung. Zu unseren Businesskunden gehören hier in Köln Medienunternehmen, Dienstleister, Hotels, Banken und auch Krankenhäuser.

Eine letzte Frage: Was halten Sie von den heute immer mehr in Mode kommenden Handyselbstreparatur-Sets?
Die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht, aber man sollte technisch schon ein bisschen versiert sein. Wir erleben fast täglich, dass sich Kunden diese Sets kaufen und dann mit einem Scherbenhaufen bei uns auftauchen und wir das dann doch reparieren sollen. Wir vertreten da die gleiche Meinung, wie unser Fachverband: Die Selbstreparatur ist natürlich möglich. Die Gefahr einer Beschädigung am Gerät oder Ersatzteil jedoch groß. Nachher ist Handy oftmals kaputter als vorher. Wer auf Nummer sicher gehen will, der lässt sein mobiles Endgerät in einem Fachbetrieb reparieren.


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